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bodo – das Straßenmagazin im März

Die neue bodo ist da! Im März kommt das Straßenmagazin mit einer zugezogenen Archäologin, einem selbsternannten Drachentöter, selbstbewussten Straßenjugendlichen, digitalen Bergleuten, zurückkehrenden Zugvögeln, deutschtürkischen Kartoffeln, Hobby-Cineasten, Hartz-Sanktionen und vielem mehr. bodo erscheint am 1. März und ist nur auf der Straße erhältlich: für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei den Verkäuferinnen und Verkäufern.

„Aber so ist es halt grad“

„Niemand muss auf der Straße schlafen.“ Ein Entlastungssatz. Wer ihn sagt, betont, seine Pflicht getan zu haben und weist den Betroffenen die Verantwortung zu. Doch gleichgültig, wie richtig oder falsch dieser Satz ist, in der sozialen Wirklichkeit unserer Städte ist Obdachlosigkeit ein Fakt: Hunderte Menschen leben unter schwierigsten Bedingungen draußen. Wir haben drei bodo-Verkäufer besucht und nicht nach Verantwortung gefragt, sondern danach, wie sie leben.

Ein Schlafplatz im Warmen

Bochum hat noch vor dem Winter eine neue Notübernachtungsstelle eröffnet, in Dortmund steht der Umzug der Männer in einen Neubau im Januar an. Weitere Einrichtungen sind in Planung. Kein einfaches Unterfangen: Für eine ausreichend große Frauenübernachtungsstelle ist im zweiten Jahr noch kein Standort gefunden. Dafür hat das Gast-Haus Schlafplätze für Menschen geschaffen, die es aus Sicht der Verwaltung gar nicht gibt.

…bei bodo: Straßenmusiker trifft Küchencombo

Jeff Silvertrust aus Chicago ist mit Casio-Keyboard, Hi-Hat, Trompete und Gesang als One-Man-Band in ganz Europa unterwegs, singt auf Marktplätzen und Festivalbühnen gespielt. „Chained to the Cooker” haben so lange in Küchensessions Klassiker von Nat King Cole bis Cole Porter gespielt, bis es Zeit war, auf die Bühne zu gehen. Das machen sie jetzt gemeinsam: Am 22. Februar sind sie „bei bodo“ zu Gast.

Neues Haus, alte Fragen

Mitte Januar ist in der Unionstraße in Dortmund die neue Männerübernachtungsstelle in Betrieb gegangen. Mit der Eröffnung ändert sich das Konzept: In Zukunft soll das Haus eine Clearingstelle sein, von der aus Untergebrachte binnen 14 Tagen in andere Angebote für Wohnungslose vermittelt werden. Für ganze Gruppen von Menschen gibt es weiter keine Lösung.