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Wohnungslosigkeit in Deutschland: Zum ersten Mal gibt es Zahlen

Bisher gab es nur Schätzungen, jetzt endlich Zahlen: 178.000 Menschen in Deutschland leben als Wohnungslose in Notschlafstellen oder Wohnunterkünften. Zum ersten Mal hat das Statistische Bundesamt Daten von Ländern und Kommunen für das gesamte Bundesgebiet veröffentlicht. Bis jetzt gab es eine solche Statistik nur für Nordrhein-Westfalen, jetzt soll sie jährlich auch für den Bund erhoben werden.

Benefiz-Cup

Am 18. Juni – dem bislang heißesten Tag des Jahres – fand in Riemke das Benefiz-Fußballturnier zugunsten der freien Träger der Bochumer Wohnungslosenhilfe statt. Organisiert hatten es die VfL-Bochum-Fanclubs Bochumer Herzschlag und Blue-White-Malibu, deren Initiative „Ihr Pfand hilft Obdachlosen“ die Akteure schon länger mit Geldsammlungen und Schlafsackpatenschaften unterstützt.

bodo im Juli

Das Straßenmagazin im Juli: Jule Weber spricht über Poesie als Beruf, Mille Petrozza über Heavy Metal und Nahverkehr im Ruhrgebiet. Marcel Stawinoga zeigt, wie er den Dortmunder Zoo groß auf Instagram gemacht hat, der Obdachlosenarzt Gerhard Trabert fordert mehr Gleichheit beim Zugang zu medizinischer Versorgung. Ab 30. Juni auf der Straße.

Angst um das Zuhause

Ein „Wohnquartier der Zukunft“ plant Vivawest im Dortmunder Stadtteil Huckarde: „Bergmannsgrün“ soll es heißen und eine Modellsiedlung mit Blick auf klimafreundliches Wohnen werden. Dazu will das Unternehmen Wohnungen modernisieren, Etagen aufstocken, 235 Wohnungen neu bauen – vorher aber 144 zum großen Teil noch bewohnte abreißen. AnwohnerInnen haben Angst um ihr Zuhause.

Mit Allmacht und Gefühl

Strategische Fahndung heißt das, was der Polizeipräsident vor zwei Monaten für die Dortmunder City anordnete. Ein Sonderrecht „zur Verhütung von Straftaten von erheblicher Bedeutung […] von terroristischen Straftaten und […] gewerbs- oder bandenmäßiger grenzüberschreitender Kriminalität“. Heißt: Die Polizei darf kontrollieren, wen sie will, ohne „Anlass“, ohne Grund. Ein Kommentar.