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Die Oster-bodo

Angeblich braucht ein Hase achtzig verschiedene Kräuter, um zu überleben die Hasenapotheke. Ein Feldbesuch. Außerdem: eine Bochumer Museumdirektorin, eine Wittener Hutmacherin, ein Dortmunder Reichtumsforscher und die Hälfte der Grünen-Doppelspitze im Interview. Dies und vieles mehr in der Aprilausgabe des sozialen Straßenmagazins.

Wissen per Video

Zum Kampf gegen Corona gehört auch, über das Virus Bescheid zu wissen: Warum ist Abstandhalten wichtig, was bringen Masken und wie läuft das mit den Tests? Für obdachlose Menschen ist der Zugang zu Informationen aber schwieriger. Das Covid-19-Projekt für und mit Obdachlosen der Berliner Charité will das ändern: mit mehrsprachigen Erklärvideos für und mit Betroffenen.

Angespannte Lage

Drückt die Pandemie auf die Wohnungsmieten? Wenn es nach „Immowelt“ geht: Nein. Nach einer Untersuchung des Onlineportals sind die Mieten in Bochum allein im Coronajahr 2020 um neun Prozent gestiegen – so stark wie in fast keiner anderen Großstadt. Auch der städtische Wohnungsmarktbericht zeigt: Die Lage in Bochum ist problematisch.

Bücher kaufen, Bücher spenden

Wegen des Lockdowns bleiben unsere Buchläden in Bochum und Dortmund noch geschlossen. Wir sind aber natürlich weiter für Sie da: Unter bodoev.shopnetzwerk.com finden Sie unser Sortiment auch online, können rund um die Uhr durch die Regale stöbern und bequem nach Hause bestellen. In Dortmund haben wir außerdem unser Spendenfenster wieder geöffnet und nehmen montags bis samstags vormittags Bücherspenden entgegen.

Mehr als nur ein heißes Getränk

Der Winter ist für Menschen ohne eigene Wohnung eine harte Zeit. Im zweiten Corona-Lockdown sind mit geschlossenen Einkaufszentren, Bibliotheken und leeren Innenstädten nicht nur warme Aufenthaltsorte, sondern auch Einkommensmöglichkeiten weggefallen. In der Innenstadt versorgt bodo Menschen, die den Tag auf der Straße verbringen, an sechs Tagen in der Woche mit heißen Getränken und Nötigem. Kaffee & Knifte heißt das Projekt.

46.000-fache Hilfe

Der Plan war ehrgeizig: ein Großzelt in der Innenstadt, in dem im Winter rund 500 Menschen pro
Tag zweimal im Trockenen und Warmen essen können; aufgestellt von der Stadt Dortmund, orga-
nisiert vom Gast-Haus, der Kana Suppenküche, dem Team Wärmebus und bodo und gestemmt von Hunderten Ehrenamtlichen. Nach drei Monaten lässt sich sagen: Er hat funktioniert.