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Jahresbericht 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

Happy Birthday, bodo! Manchmal wundern wir uns selbst, dass es unsere kleine Organisation und ihr bekanntestes „Produkt“, das Straßenmagazin, bereits seit einem Vierteljahrhundert gibt. Mit allem, was dazugehört, übrigens: Höhenflüge und finanzielle Krisen, radikale Umbrüche, Neustarts, Zeiten des Stillstands und Phasen schwindelerregender Dynamik.

Vieles davon wahrscheinlich typisch für kleine Vereine auf unbekanntem Terrain, bei denen der Weg erst unter den Füßen entsteht. Manches taugt immer noch als schöne Anekdote: Als zum Beispiel Ende 2001 die Agentur, die das Magazin erstellte, Hals über Kopf ausstieg, wurde das neue Redaktionsteam im wahrsten Sinne eines Freitagnachts auf der Tanzfläche im Bahnhof Langendreer akquiriert. Andre Noll, der seitdem das Magazin gestaltet, erstellte in Windeseile die für bodo so wichtige Dezemberausgabe – und es ging weiter.

Mit den wilden, manchmal chaotischen und finanziell oft prekären frühen Jahren von bodo im Kopf, genießen wir heute das Erreichte. Was andere um den Schlaf bringen würde – keine planbaren Mittel, keine öffentlichen Gelder, keine nennenswerten Rücklagen – erleben wir als stabile Grundlage, auf der wir jedoch beweglich bleiben. Die zurückliegenden Jahre sind eine Erfolgsgeschichte des vorsichtigen Ausbaus funktionierender Strukturen und der Erweiterung von Angeboten, nicht wo Projektfinanzierungen locken, sondern wo es nötig erscheint. Diesen heutigen Stand unserer Arbeit möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Mit herzlichen Grüßen

Tanja Walter
Geschäftsleitung

Der Jahresbericht 2019 als pdf zum Download

Aus unserer Arbeit

Auf Augenhöhe

Wohin lädt man Gäste ein, wenn man keine eigene Wohnung hat? Yoana Todorova beantwortet diese Frage künstlerisch: Mitten in der Dortmunder Innenstadt stellte sie Ende April mit bodo ein Wohnzimmer auf. Wohnungslose trafen PassantInnen zu Gesprächen „Auf Augenhöhe“, so der Titel des Projekts.

„fritz“ spendet Aufmerksamkeit

„Empfehlen Sie uns weiter“, ist einer der Wünsche, die wir an LeserInnen des Straßenmagazins herantragen. Manchmal sind es auch ganze Organisationen, die für uns werben, oder, wie hier, sogar Unternehmen. Ende 2018 und Anfang 2019 warb „Fritz-Kola“ auf rund 50 Plakatwänden in Dortmund für bodo.

Umzug in Bochum

Nachdem wir unser langjähriges Domizil in der alten BO-Fabrik in der Stühmeyerstraße verlassen mussten, fanden wir an neuem Ort in einer neuen Kooperation zusammen: Gemeinsam mit der Diakonie Ruhr betreiben wir den Tagesaufenthalt für Wohnungslose in der Henriettenstraße.

Konferenz der Straßenmagazine

120 Delegierte der aus mehr als 100 Projekten bestehenden Straßenzeitungsfamilie INSP trafen sich im Juni in Hannover zu ihrer Weltkonferenz und diskutierten über Journalismus, Digitalisierung, soziale Arbeit und die Rolle von Straßenzeitungen in der Wohnungskrise.

Die Unsichtbaren zählen

Am 20. Mai 2019 zählten ForscherInnen der FH Dortmund um Prof. Dierk Borstel, unterstützt von Dutzenden Studierenden, erstmals in Deutschland Obdachlosigkeit im öffentlichen Raum. Wir sind stolz darauf, dass das Projekt aus Gesprächen bei bodo entstanden ist.

Barber Angels

Wir freuen uns über die beständige und so herzliche wie professionelle Kooperation mit den Barber Angels, einem inzwischen länderübergreifenden Zusammenschluss von FriseurInnen, die bei uns ehrenamtlich Haarschnitte für jedes Mal Dutzende Wohnungslose anbieten.

Correctiv-Klimawoche

Vier Tage lang ging es im Oktober 2019 in unserem Buchladen um ein Thema: Das gemeinnützige Recherchezentrum Correctiv hatte in Kooperation mit bodo zur Klima-Themenwoche nach Dortmund geladen. Jeden Abend wurde mit ExpertInnen zu einem anderen Schwerpunkt diskutiert.

25 Jahre Geschichten von hier - das Straßenmagazin

Was an Themse und Alster funktioniert und Distanzen abbaut, sollte auch an Ruhr und Emscher zur Bereicherung der Kultur beitragen können“, wünschte sich die Gründungsvorsitzende im Editorial der ersten bodo im Februar 1995. Wir behaupten, das hat funktioniert. Orientiert an unseren Vorbildern The Big Issue und Hinzt & Kunzt haben wir in BO und DO und darüber hinaus ein soziales Straßenmagazin etabliert und sind ganz zufrieden mit dem Erreichten. Das Dezemberheft 2019 ist die meistverkaufte bodo in 25 Jahren.

Wir sind JournalistInnen und meinen es ernst damit, zu „erzählen, was ist“. Wir haben den Anspruch, mit unserem kleinen hauptamtlichen Team und freien AutorInnen und FotografInnen ein Magazin zu machen, das einen ganz eigenen Blick auf unsere Städte hat, das gleichermaßen unterhält wie stört, das seinen Preis wert ist.

Mit unserem weltweiten Netzwerk INSP aus mehr als 100 Magazinen und Zeitungen gleichen Konzepts erreichen wir 4 Millionen LeserInnen und unterstützen uns gegenseitig mit der Weitergabe von journalistischen Inhalten, Konzepten und Ideen.

Gleichzeitig ist bodo natürlich mehr als ein Städtemagazin mit einem besonderen Vertriebsweg. Neben unseren Leserinnen und Lesern, die mit ihrem Kauf unsere Arbeit erst ermöglichen, sind unsere eigentliche Zielgruppe die der Menschen, die aus allen Bezügen herausgefallen sind, die aufgegeben haben, die nicht glauben, noch einmal ein geordnetes Leben führen zu dürfen. Viele haben aufgehört, Hilfe zu suchen.

Für sie haben wir ein Angebot, das den Mangel adressiert, den man in unserer Gesellschaft unmittelbar spürt, der sich nicht verdrängen und beiseiteschieben lässt: Wer sich nichts zu essen kaufen kann, hat Hunger. Wer auf der Straße lebt und wer erfährt, dass es nicht einmal für das Nötigste reicht, für den ist die Chance eines kleinen Zuverdienstes ein Ausweg.

Was unsere neuen MitarbeiterInnen in ihrer neuen Aufgabe erleben, ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Der Verkauf des Straßenmagazins schafft die Erfolgserlebnisse, die für Neuanfänge nötig sind: Die Erfahrung, dass eigenes Handeln doch einen Unterschied macht, dass man nicht allein, unsichtbar und vergessen ist, wird im Kontakt mit Ihnen, den KäuferInnen des Straßenmagazins gemacht.

Bald liegen dann oft ungeöffnete Ämterschreiben, Mahnungen, Kündigungen auf den Tischen unserer Anlaufstellen, weil Kraft und Mut und Hoffnung gewachsen sind. Wir beraten und begleiten, oft im Verbund mit Fachstellen und anderen Akteuren der Wohnungslosenhilfe.

Aus diesen Erfahrungen, aus der Zusammenarbeit und den Freundschaften mit Menschen in kaum auszuhaltenden Lebenssituationen, speist sich unser Einsatz für die meist Unsichtbaren – und das auch in unserem Magazin. Journalismus mit Haltung bedeutet für uns: Schreiben, damit Dinge sich ändern.

Streetwork, Anlaufstellen, Housing First - Soziale Arbeit bei bodo

Wer sein Engagement für Wohnungslose mit einem Straßenmagazin beginnt wie bodo vor 25 Jahren, startet mit einigen Grundannahmen, die die weitere Arbeit auch über Jahrzehnte prägen. Es geht um Freiheit und Selbstbestimmtheit, um Respekt und Augenhöhe. „Rührselige Appelle an das Mitleid sind tabu. Vielmehr zeigen die Verkäufer, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen“, wird im Februar 1995 in bodo Nr.1 fast programmatisch festgehalten.

Von Beginn an versorgt bodo Wohnungslose mit Kleidung und Schlafsäcken, unterstützt bei Ämter- und Behördenproblemen, bei der Wohnungssuche und -einrichtung. Über die Jahre haben wir unsere Angebote ausgebaut und professionalisiert – ohne jedoch, und das ist uns wichtig, das kollegiale, freundschaftliche Miteinander einer Selbsthilfeorganisation aufzugeben.

Auf der Straße: Unsere VerkäuferInnen besuchen wir an ihren Verkaufsplätzen, Wohnungslose beraten wir an ihren Aufenthaltsorten im öffentlichen Raum. Mit dem großartigen Engagement unserer ehrenamtlichen „Kaffee & Knifte“-Teams versorgen wir auf regelmäßigen Rundgängen Wohnungslose mit Essen, heißen Getränken, Schlafsäcken und Hygieneartikeln. Die vorrangigen Ziele der Touren sind es, Not zu lindern, gesundheitliche und psychische Notlagen zu erkennen – und vor allem Vertrauen zu schaffen, unsere und andere Angebote der Wohnungslosenhilfe zu nutzen.

Hinter offenen Türen: In unsere Anlaufstellen in Bochum und Dortmund kommen Menschen zum Aufwärmen und Ausruhen, aber vor allem auch für eine unbürokratische, kostenlose Sozialberatung ohne Termin und Kostenträger. Ob es ein einzelner Anruf ist, um eine Ratenzahlung auszuhandeln, Ämterkorrespondenzen oder eine langwährende Begleitung – wir arbeiten gemeinsam, bis Lösungen gefunden sind.

Zurück in eine Wohnung: Lange waren wir erfolgreich bei der Vermittlung von Wohnungslosen in regulären Wohnraum, inzwischen lässt die Lage am Wohnungsmarkt dies nicht mehr zu. Um Obdachlosigkeit trotzdem schnell beenden zu können, betreiben wir mit Partnern Übergangs-Apartments und betreuen die dort untergebrachten Wohnungslosen vor Ort. Die Straße ist kein Zuhause.

Housing First: Unser Ziel für jeden Menschen, der ohne Wohnung zu uns kommt, bleibt ein eigener Mietvertrag. Wir sind Projektpartner des Housing-First-Fonds der Landesregierung, des Paritätischen und unserer StraßenzeitungskollegInnen fiftyfifty in Düsseldorf. Wir erleben, dass die Probleme, die zum Wohnungsverlust geführt haben, sich nicht auf der Straße oder im belastenden Umfeld einer Notunterkunft lösen lassen. Wir begleiten ehemalige Wohnungslose in ihrem neuen Leben, die Nachsorge ist inzwischen ein wichtiger Teil unserer Arbeit.

 

Stadtführungen, Begegnungen, Vorträge – Eine Lobby

Wenn wir ehrlich sind, haben wir alle eine recht deutliche Vorstellung davon, wie „ein Obdachloser“ aussieht. Wer die existenzielle Krise erlebt, die eigene Wohnung (und meist noch viel mehr) zu verlieren, kennt diese Vorstellung auch. Aus Scham, Angst und wegen der eindeutigen Schuldzuweisung „Niemand muss obdachlos sein“  versuchen die meisten, wenn es irgend geht, ihr  nicht zu entsprechen.

Ins Auge fällt so nur die kleine Gruppe, die nicht die Kraft hat, sich unsichtbar zu machen. Das bestätigt einerseits die bestehenden Bilder vom verwahrlosten, oft suchtkranken Obdachlosen und führt andererseits zu einer massiven Unterschätzung des Problems.

Eine unserer vorrangigen Aufgaben ist, diese zu irritieren und zu ergänzen – durch Information und durch Begegnungen. Eine entscheidende Rolle dabei nehmen unsere Verkäuferinnen und Verkäufer ein. Sie zeigen sich selbstbewusst auf der Straße und freuen sich, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt.

Viele von ihnen treten als ExpertInnen und Ansprechpartner für Medien auf, leiten unsere sozialen Stadtführungen, besuchen mit uns Schulen und Institutionen und geben Interviews. Unser Anliegen ist es, dass Betroffene zu Wort kommen, wenn es um Themen wie Obdachlosigkeit, Armut oder um den öffentlichen Raum geht. Diese gemeinsame Arbeit unterstützen wir durch Diskussions- und Kulturveranstaltungen, Podiumsdiskussionen und Filmvorführungen. Wir halten Vorträge in Schulen und Hochschulen, Vereinen und Gemeinden.

Wo immer möglich bringen wir unsere Positionen in politische Prozesse ein, sprechen mit Parteien und Verbänden und betreiben eine vielgestaltige Netzwerkarbeit. Wenn nötig, gehen wir auch auf die Straße – für die Menschen auf der Straße.

Ein immer erfolgreicheres Instrument, aufzuklären über die Problemlagen Wohnungsloser, Ressentiments abzubauen und die versteckte Not sichtbar zu machen, ist der Perspektivwechsel, den unsere Stadtführungen bieten.

Hier zeigen bodo-Verkäufer in Bochum und Dortmund die „Stadt von unten“: Wie verbringen eigentlich Menschen auf der Straße ihren Tag? Wo halten sie sich auf, welche Angebote und Hilfen gibt es? Wie sieht die Stadt aus der Sicht der „Menschen am Rand“ aus? Entlang dem Tagesablauf eines Menschen ohne Wohnung besuchen die Stadtführer Orte und Einrichtungen, schildern eigene Erfahrungen und liefern Informationen zu den Hilfe- und Selbsthilfenetzen in der Stadt.

Fast 1.400 Menschen gerieten im vergangenen Jahr ins Staunen über die unbekannte Seite ihrer Städte, über das Erfahrungswissen der Stadtführer und nicht zuletzt über das Ausmaß an Engagement und Solidarität.

Bücher schaffen Stellen, gemeinnützige Dienstleistungen - gute Arbeit

Arbeitsfelder bei bodo entstehen aus einem wahrgenommenen Bedarf, einer Idee und dem Versuch, sie gemeinwohlorientiert umzusetzen – ohne staatliche Mittel und zeitlich begrenzte Projektfinanzierungen. Vieles davon verdankt sich der Do-it-yourself-Haltung der Straßenzeitungsfamilie, die hohen Ansprüche an die eigene Unabhängigkeit und andererseits keine Scheu, mit echten Produkten auf wirklichen Märkten zu agieren.

In den vergangenen Jahren haben wir ein Modell entwickelt, das zwar „auf Kante genäht“ ist, aber erstaunliche Stabilität erreicht hat: Wir schaffen sozialversicherungspflichtige und bei Bedarf Zuverdienststellen (keine sogenannten 1-Euro-Jobs) für Menschen mit geringen Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Mit dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen refinanzieren die Arbeitsbereiche sich selbst. Was an zusätzlicher Anleitung, Förderung, Beratung und Bewerbungshilfen nötig ist, finanzieren wir über Spenden. Wir nutzen Arbeitsmarktförderungen der Jobcenter, die allen Unternehmen zustehen. Im vergangenen Jahr konnten wir die Zahl der versicherungspflichtigen Stellen um 60 Prozent steigern – bodo schafft Stellen. Zusätzlich bilden wir in unserem Buchprojekt VerkäuferInnen aus.

bodo packt an: Unser Team bietet gemeinnützige Dienstleistungen an, es führt mit zwei Transportern Haushaltsauflösungen durch – von der Einzimmerwohnung bis zum großen Wohnhaus –, entrümpelt Keller- und Dachböden besenrein, transportiert Kartons und Kisten, entsorgt Gartenabfälle und entfernt Tapeten und Bodenbeläge.

Gleichzeitig sorgt es dafür, dass die Arbeit der anderen Arbeitsbereiche überhaupt möglich ist: Das Team transportiert Buchspenden, Magazine zu externen Ausgabestellen, Möbel in Wohnungen ehemals Obdachloser sowie Infostände und Materialien zu Veranstaltungen.

Bücher schaffen Stellen: Dank inzwischen Tausender UnterstützerInnen, die in den vergangenen Jahren ihre aussortierten Bücher vorbeigebracht haben, ist über die Jahre aus einem Flohmarktstand ein international versendendes modernes Antiquariat und ein sich refinanzierendes Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt geworden.

Möglich wird dies durch einen gewissenhaften und planvollen Umgang mit Ihren Buchspenden. Unser Team versucht, für jedes gespendete Buch den richtigen Weg zu einem neuen Besitzer zu finden – sei es der Buchladen, ein internationales Antiquariatsportal, ein Buchmarkt oder als letzte Option ein Upcycling-Projekt.

Gleichzeitig ist unser Buchladen sichtbares Aushängeschild des Vereins, abendlicher Veranstaltungsort und Ausgabestelle des Straßenmagazins.

 

Mit Ihrer Hilfe

Unsere Arbeit lebt von der großen Zahl an Menschen, die unsere Anliegen unterstützen, Geld, Bücher und Schlafsäcke spenden oder sich selbst bei uns einbringen. Ohne engagierte Stadtgesellschaften gäbe es bodo nicht.

Unsere Hilfe für Menschen in Not wird durch Spenden erst möglich. Doch ist es uns wichtig, so wenig wie nötig davon zu brauchen. Spenden machen ein gutes Viertel unserer Einnahmen aus. In erster Linie tragen Kundinnen und Kunden unsere gemeinnützige Arbeit – weil sie unsere Dienstleistungen, Bücher, Magazine kaufen.

 Sachspenden tragen unser Buchprojekt und die Nothilfen für Wohnungslose – weiter- und wiederverwendet für einen guten Zweck. Tausende Schlafsäcke konnten wir in den vergangenen Jahren gemeinsam mit unseren Partnern der Wohnungslosenhilfe an Menschen weitergeben, für die sie existenziell wichtig sind. Zehntausende Ihrer aussortierten Bücher finden bei uns jedes Jahr neue LeserInnen und finanzieren unser Projekt.

Denn am liebsten schaffen wir „echte“ Arbeitsplätze: 27 Menschen waren im vergangenen Jahr im Sinne des Vereinszwecks bei uns beschäftigt. Unterstützt allein durch Arbeitsmarktförderungen (wie sie jedes Unternehmen bekommen könnte) refinanzieren sich die Projekte selbst. Ziel ist die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt oder die Weiterbeschäftigung auch nach Förderungsende.

Ehrenamtliches Engagement erweitert unsere Angebote. Wir sind stolz auf unsere Teams von Freiwilligen, die bei Wind und Wetter auf „Kaffee & Knifte“-Streetwork-Tour gehen, mit uns Veranstaltungen und Stadtraumaktionen stemmen und in Kleiderkammern und Anlaufstellen mitarbeiten. Das Ehrenamt ersetzt bei uns keine bezahlten Arbeitsplätze, sondern ermöglicht es, zusätzliche Hilfen zu installieren und noch mehr zu erreichen.

Auf welchen Wegen Sie uns auch unterstützen – unser herzliches Dankeschön!

Tanja Walter
Geschäftsleitung
verein@bodoev.de