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bodo - das Straßenmagazin im Januar

Das Straßenmagazin im Januar mit einer selbstironischen Bochumer Theaterlegende, einer erwachsenen Kleingeldprinzessin, einem Dortmunder Prozess um den Brand einer pakistanischen Textilfabrik, einem Problemstadtteil im Umbruch und einem Genesungsbegleiter. bodo ist ab heute erhältlich – nur auf der Straße, für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei den VerkäuferInnen. Ein frohes neues Jahr!

Claus Peymann
Seit er von 1979 bis 1986 als Intendant das Schauspielhaus Bochum leitete, hat Claus Peymann in der Stadt Legendenstatus. Jetzt ist Peymann auf einmal wieder Dauergast hier. Ein Gespräch über Bochum, Chaos, Moral, Mammuts und Heiligenscheine.

Dota Kehr
Gelernte Straßenmusikerin, Spitz- und Künstlername Kleingeldprinzessin, nebenbei studierte Medizinerin, zweifache Mutter, beruflich Selbermacherin im Musikbusiness und, so ihr Interviewer, der „vielleicht netteste und unkomplizierteste Mensch der Welt“.

Der Fall KiK
Vor sechs Jahren brannte in Karatschi, der größten Stadt Pakistans, eine Textilfabrik, 289 Arbeiter starben. Saeeda Khatoon verlor ihren einzigen Sohn. Heute klagt sie mit weiteren Hinterbliebenen vor dem Landgericht Dortmund gegen das Unternehmen KiK.

Gestern, morgen, irgendwann
Bochum hat seine neue Notübernachtungsstelle eröffnet, in Dortmund steht der Umzug der Männer in einen Neubau im Januar an. Für Frauen, junge Erwachsene und Suchtkranke sollen neue Stellen entstehen. Währenddessen schafft das „Gast-Haus“ Schlafplätze für Menschen, die es aus Sicht der Verwaltung gar nicht gibt.

Genesungsbegleiter
Reiner Ott war selbst ganz unten. Heute arbeitet er als Genesungsbegleiter und unterstützt Menschen in psychischen Krisen.

Urlaub in der Nordstadt
„appARTment.ruhr“ heißen von Künstlerinnen gestaltete Apartments der Machbarschaft Borsig11, die alternativen Städtetourismus in das Quartier am Borsigplatz bringen will. „bodo“ hat probegeschlafen und schaut sich an, mit welcher Dynamik sich Veränderungen in der Nordstadt vollziehen.

Weitere Themen: Der Jobcenter-Bringdienst, ein Wattenscheider Brot-Sommelier, die Globalisierung des Wohnungsmarkts, Verkäufergeschichten uvm. – sowie der kommentierte Veranstaltungskalender mit vielen Verlosungen.

bodo lädt ein: Lucica und ihre Kinder. Lucica hat sechs Kinder, mit denen sie in einer Einzimmerwohnung in Dortmund lebt.
Planerladen e.V. und Multikulturelles Forum zeigen den preisgekrönten Film am 24. Januar um 19 Uhr im Dietrich-Keuning-Haus in Kooperation mit bodo und der Alevitischen Jugend Dortmund. Das anschließende Filmgespräch mit der Regisseurin Bettina Braun moderiert Bastian Pütter (bodo e.V.). Der Eintritt ist frei.